Patrik Rudolf Brunner
Patrik Rudolf Brunner
Freisinn heisst, für Werte einzustehen

Es hat sich ausgekocht!

Veröffentlicht am 22.04.2017 von Patrik Rudolf Brunner

Es ist so weit: wir haben es geschafft und über 3‘000 Unterschriften gesammelt.

Unsere Initiative „Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal“ war ein Erfolg. Wir haben 3‘310 Unterschriften zusammen, jetzt kann es endlich losgehen. Im Kreis 6 haben wir mit 4 Aktionen über 180 Unterschriften zusammengebracht. Die Gespräche mit der Bevölkerung sind sehr positiv verlaufen. Von links bis rechts, unabhängig von Partei und Einstellung, haben sich die Menschen gegen die Hausbesetzung entschieden. Viele ärgern sich über die ständigen Diskussionen und bezeichneten die Situation als unfair. Auf der Strasse wie im persönlichen Umfeld gelang es mühelos, die Menschen zur Unterschrift zu bewegen. Ich bin sehr stolz auf meinen Vorstand der FDP Kreis 6 und sehe aufgrund des Resultates, dass wir in unserem Kreis einen sehr guten Job gemacht haben. Auch die Kooperation mit dem Kreis 10 möchte ich erwähnen. Wir haben uns gegenseitig bei diversen Standaktionen unterstützt und zusammen mehr als 10 % der benötigten Unterschriften gesammelt.

Ängste und Sorgen ernst nehmen
Im März publizierte die NZZ das Politbarometer 2017. Die Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo zeigt, dass das grösste Problemfeld in der Stadt Zürich mit 48 % die Wohnungsknappheit ist. Die Befragten sagen, es gäbe nicht genügend Wohnungen und sie hätten Angst davor, zu wenig bezahlbaren Wohnraum zu finden. Genau darum geht es doch beim Koch-Areal. Hausbesetzungen blockieren eine Fläche von 30‘000 m2 und verhindern damit die Möglichkeit, auf dem Gelände günstigen Wohnraum zu schaffen. Die FDP nimmt die Sorgen der Bevölkerung sehr ernst, das beweist der Erfolg der Initiative. Sauberkeit im öffentlichen Raum oder Kriminalität wurden ebenfalls häufig genannt und auch das passt zum Fall Koch-Areal. Niemand weiss, wer sich auf dem Gelände rumtreibt und die Sauberkeit im öffentlichen Raum wurde von Quartieranwohnern bereits mehrmals bemängelt.

Aktiv gegen Wohnungsknappheit
Die Zusammenhänge zwischen der Wohnungsknappheit und dem Koch-Areal haben wir bereits früh erkannt jetzt unternehmen wir aktiv etwas dagegen und ich bin gespannt, was der Stadtrat tun wird. Ich bin stolz, wie wir als Partei die Initiative angekündigt und angepackt haben und obwohl das nicht unsere Stärke ist, haben wir es geschafft. Das zeigt umso deutlicher, dass es sich beim Koch-Areal und der Wohnungsknappheit um ein Anliegen der breiten Bevölkerung handelt.